22.05.2017 / Energie-Allee

Alles unter einen Hut

Vier Kinder unter zehn, die Eltern beide berufstätig und beide im Job erfolgreich – geht das wirklich? Peter und sein Arbeitergeber juwi zeigen: Ja, es geht.

Ein Montagmorgen in Mainz: Zwischen halb sechs und sechs stehen Peter und seine Frau Regina auf, ab sechs kommen die Kinder dazu – Familienfrühstück. Kurz vor halb acht steigt Peter mit den Kindern ins Auto, bringt die zwei Großen zur Schule und fährt dann weiter zu juwi. Dort gibt er die Kleinen im Betriebskindergarten juwelchen ab und startet in seinen Arbeitstag. „In der Familie und im Job liegt der Fokus eindeutig auf Koordination“, erklärt er.

Als Projektmanager ist es seine Aufgabe, die Projektierung von Windparks in Rheinland-Pfalz zu steuern. Begonnen hat er 2012 bei juwi mit einer vollen Stelle. Als seine Frau Ende 2014 ihre Arbeit als Dozentin an einer Hochschule aufnehmen wollte, war schnell klar: Das geht nur, wenn beide flexibel sind und die Arbeitgeber mitspielen. „Mein Vorgesetzter arbeitet selbst in Teilzeit und konnte meine Gründe sofort nachvollziehen. Und er wusste, dass das Modell umsetzbar ist.“ Peter arbeitet seit 2015 auf einer 75-Prozent-Stelle, hat seine tägliche Anwesenheit im Büro auf sechs Stunden reduziert. Seine Frau versucht, für die Hochschule so viel wie möglich von zu Hause aus zu erledigen.

Was sich liest wie aus einem Werbeprospekt für Arbeitgeber, ist bei Peter und seiner Familie Realität. Dass juwi seinen Mitarbeitern neben der Kita juwelchen solche Möglichkeiten bietet, empfindet der 39-Jährige als großen Vorteil. Er weiß, wovon er spricht: Der vierfache Vater war vorher schon in zwei anderen Unternehmen als Projektmanager tätig. „Dort wäre das in dieser Form nicht möglich gewesen.“ Dass seine Kollegen und Vorgesetzten sein Arbeitszeitmodell so akzeptieren, zeigt für ihn die offene Unternehmenskultur. Er selbst bleibt ebenfalls offen. „Wenn es das Projektgeschäft erfordert, arbeite ich abends auch von zu Hause; denn natürlich kommen auch vor acht und nach drei Uhr noch E-Mails rein. Das ist für mich selbstverständlich.“ Kolleginnen und Kollegen, die sich für Teilzeitmodelle interessieren, empfiehlt er: „Einfach ohne Scheu ansprechen.“

Am Nachmittag sammelt Peter seine Kinder in umgekehrter Reihenfolge wieder ein, danach geht’s zur Musikschule, zum Fußball, Einkäufe erledigen oder zu Freunden. „Ich habe für jeden Tag eine Art Laufzettel, damit alles klappt – so ist das eben als Projektmanager“, meint Peter, lacht und macht sich auf den Weg.

Beruf und Familie
Bei juwi liegt das durchschnittliche Mitarbeiteralter bei 40 Jahren. Um gut ausgebildete und erfahrene Bewerber einstellen und halten zu können, braucht es Lösungen, mit denen sich Familienleben und Beruf vereinbaren lassen. Flexible Arbeitszeiten, Arbeitszeitkonten,  eilzeitmodelle und die betriebseigene Kindertagesstätte gibt es bereits.


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