16.12.2015 / Unternehmen, Presse

„Aus energetischer Sicht hervorragend aufgestellt“

Firmensitz juwi Wörrstadt
Setzt in Sachen Integration erneuerbarer Energien und Energieeffizienz nach wie vor Maßstäbe: Der juwi-Firmensitz im rheinland-pfälzischen Wörrstadt.

Die klimafreundlichste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erst erzeugt werden muss. Daher ist die Steigerung der Energieeffizienz neben dem Ausbau der Erneuerbaren von entscheidender Bedeutung für das Gelingen der Energiewende. Um die eigene Energiebilanz künftig weiter verbessern zu können, waren Unternehmen bis zum 5. Dezember 2015 aufgefordert, sich gemäß DIN EN 16247-1 auditieren zu lassen. So sieht es die Energieeffizienzrichtlinie der Europäischen Union sowie das Gesetze über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) vor. Der juwi AG liegt seit dem 2. Dezember 2015 das Ergebnis ihres Audits vor: Demnach ist das Unternehmen aus energetischer Sicht hervorragend aufgestellt, so die Energieauditoren des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier am Umwelt-Campus Birkenfeld.

Besonders erwähnten die Auditoren des IfaS die überdurchschnittliche gute Datenlage, die hohe Kompetenz und Motivation der Mitarbeiter unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden, sowie die am Standort zur Energieeinsparung eingesetzte und vielfach heute noch innovative Technik.

„Wir kennen juwi bereits seit vielen Jahren, die Authentizität und das besondere Engagement hinsichtlich Energieeffizienz und Erneuerbarer Energien schätzen wir sehr. Mich freut es daher auch persönlich, das sich dies im Rahmen eines Audits nach DIN16247-1 bestätigt“, so Prof. Dr. Peter Heck, Geschäftsführender Direktor des IfaS.

Für juwi-Vorstand Fred Jung bestätigt das Energieaudit den hohen Aufwand, den das Unternehmen beim Bau und Ausbau des Firmensitzes in Sachen erneuerbare Energien und Energieeffizienz betrieben hat: „Wir freuen uns sehr, dass sich unser Engagement beim Einsatz umweltschonender und energieeffizienter Technik im Energieaudit widerspiegelt.“

In Sachen Integration erneuerbarer Energien und Energieeffizienz setzt der juwi-Firmensitz im rheinland-pfälzischen Wörrstadt nach wie vor Maßstäbe: Fenster und Wände mit hohen Dämmwerten sowie die mehrfache Kopplung von Wärmekreisläufen, etwa in der Großküche, sorgen für effektiven Wärmeschutz. Ein neuartiges LED-Konzept reduziert den Energieverbrauch auf ein Minimum. Der Primärenergiebedarf an Wärme, Warmwasser und Strom wird komplett aus regenerativen Quellen gedeckt. Am Standort sorgen unter anderem ein 5,6-Megawatt-Solarpark, sieben Solarcarports mit einer Modulfläche von über 9.000 Quadratmetern, zahlreiche Solarmodule am und auf dem Gebäude sowie 17 Windenergie-Anlagen für klimaneutralen Strom. Überschüsse werden ins öffentliche Netz eingespeist. Und auch bei der Klimatisierung geht juwi innovative Wege. Holzpellets und Bioerdgas erzeugen in der kalten Jahreszeit klimaneutrale Wärmeenergie. Im Sommer wird das neue Zentralgebäude von einer thermisch angetrieben Kältemaschine gekühlt.
Alle vier Jahre sind die Energieaudits zu wiederholen – so verlangt es der Gesetzgeber. Die Einhaltung kontrolliert stichprobenartig das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Unternehmen, die gegen ihre Auditpflicht verstoßen, kann ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 EUR drohen.


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Felix Wächter, Pressesprecher der juwi-Gruppe

Felix Wächter
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