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Bürgerinnen und Bürger feiern mit juwi und SWT ihren neuen Windpark


Rund 400 Besucher feierten gemeinsam bei bestem Wetter ihren Windpark Obere Kyll.

Die rund 400 Besucher des Windparkfestes feierten bis in den späten Sonntagnachmittag hinein ihren neuen Windpark Obere Kyll. Die zwölf Anlagen auf Gemarkung der Gemeinden Kerschenbach und Reuth produzieren seit Beginn dieses Jahres klimafreundlichen Ökostrom für die Region – Ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung der Energiewende in Rheinland-Pfalz und Anlass zum Feiern.

„Die Windenergie ist die tragende Säule der Energiewende und die kostengünstigste Form der Stromerzeugung“, sagte Thomas Broschek, Geschäftsführer der juwi Energieprojekte GmbH, bei seiner Eröffnungsrede. „Daher müssen wir sicherstellen, dass der Windenergie-Ausbau auch weiterhin in ganz Deutschland möglich ist.“

Auf die Wichtigkeit des dezentralen Ausbaus der Windenergie hob auch Rudolf Schöller, Projektleiter der Stadtwerke Trier (SWT) in seinem Grußwort ab: „Es ist uns ein zentrales Anliegen, nicht nur regenerativen Strom in der Region zu erzeugen, sondern diesen auch wieder für die Region bereitzustellen“, so der Stadtwerker.

Dass die Energiewende richtig und wichtig ist, daran ließ auch Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier und Aufsichtsratsvorsitzender der SWT, keinen Zweifel: „Die Energiewende ist nicht nur eine Investition in die Zukunft sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Regionen im Land. Denn neben den Vorteilen für Umwelt und Klima sorgt die Windenergie für Wertschöpfung vor Ort, in den Kommunen und Gemeinden.“

Dass der Ausbau der Windenergie im Einklang mit der Natur geschieht, zeigen die vielen Maßnahmen zum Natur- und Wildtierschutz, zu denen sich der Windparkbauer juwi verpflichtete. So wurden für Wildkatzen, Fledermäuse und Eidechsen unter anderem standortgerechte Laubholzbestände als zusätzlicher Lebensraum geschaffen. Zudem werden die Anlagen von April bis Oktober in niederschlagsfreien Nächten abgeschaltet, in denen die Temperaturen über zehn Grad Celsius liegen und die Windgeschwindigkeiten unter sechs Metern pro Sekunde. Denn dann sind die Fledermäuse aktiv. Zudem wurden Altholzbestände gesichert und dadurch Ruheplätze und Geheckmöglichkeiten für die Wildkatze geschaffen. Fledermäusen und Wespenbussarden dienen sie als Quartierbäume und Jagdreviere.

Im Anschluss an den offiziellen Teil des Festes bot der Musikverein Reuth beste und kurzweilige Unterhaltung. Für Nervenkitzel und Gänsehaut sorgte die spektakuläre Höhenrettungsübung der Facheinheit Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen der Stadt Boppard. Sie übten die Rettung eines Verletzten aus der 140 Meter hohen Gondel eines Windrades.


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