14.06.2016 / Blog

Eine richtig gute Sache

Fred Jung bei der Geburtstagsparty "20 Jahre juwi"
Fred Jung bei der Geburtstagsparty "20 Jahre juwi"

Nach 20 Jahren wird sich juwi-Gründer und Vorstandschef Fred Jung im Sommer aus dem operativen Geschäft zurückziehen und in den Aufsichtsrat der juwi AG wechseln. Wir haben mit ihm über den bevorstehenden Abschied und seine Pläne danach gesprochen.

Fred, du ziehst dich nach 20 Jahren aus dem Vorstand zurück. Auch wenn du bald ein wenig mehr Distanz zu juwi hast – was wünschst du dir für die nächsten 20 Jahre?

Für juwi wünsche ich mir eine nachhaltig stabile Entwicklung. Ich glaube, dass wir aus den letzten 20 Jahren sehr viel Gutes gelernt haben. Diese Erfahrungen, unsere Mitarbeiter und die Vielzahl unserer Wind- und Solaranlagen machen uns in Deutschland und weltweit zu einem Vorreiter der erneuerbaren Energien. Seit der Firmengründung 1996 hat sich juwi einen richtig guten Namen erarbeitet. Ich wünsche mir, dass dieser Name weiterhin für Qualität, Verlässlichkeit, Glaubwürdigkeit, Leidenschaft und für 100 Prozent erneuerbare Energie steht.

Es sind vor allem unsere Mitarbeiter, die diesen guten Namen geprägt haben – sie sind das A und O für einen so großen internationalen und professionellen Dienstleister wie juwi. Wir haben in den vergangenen Jahren Vieles gemeinsam gemeistert. Jetzt müssen wir weiter an unserer Vision von 100 Prozent erneuerbarer Energie arbeiten. Wir dürfen die Energiewende mitgestalten – das ist eine richtig gute Sache, die Freude macht. Denn bei allen politischen Entwicklungen ist eines ganz wichtig: Weltweit sind die Erneuerbaren nicht mehr aufzuhalten. Der Weg Richtung 100% läuft – es ist nur noch eine Frage der Zeit und der Geschwindigkeit. Und juwi hat sich dafür richtig gut positioniert.

Auf meinen Abschied aus dem Vorstand konnte ich mich gut vorbereiten, denn diese Entscheidung steht schon seit 2013 fest. Nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen: Nach der Zeit der Krise hat juwi jetzt wieder die notwendige Stabilität: bei den Finanzen, mit der starken Fokussierung auf unser Kerngeschäft, durch die starke Partnerschaft mit der MVV und im Vorstand, wo wir mit Michael Class einen adäquaten Nachfolger für mich gefunden haben. Das Alles macht das Loslassen einfacher.

Ich freue mich jetzt auf eine einjährige Auszeit, in der ich sehr viel Zeit mit meiner Familie, meiner Frau und meinen Kindern verbringen möchte. Was danach kommt, wird sich zeigen. Ich vertraue dabei auf Gott, denn er hat mir den Impuls zur juwi Gründung gegeben und Er wird mir auch zeigen was Neues in Zukunft dran ist. Ich werde mich allerdings auch weiterhin als aktives Aufsichtsratsmitglied und Gesellschafter um die Belange der juwi AG kümmern. Es ist geplant, dass ich mich etwa ein Mal pro Woche zum Austausch mit dem Vorstand treffen, mein Wissen, mein Netzwerk und meine Werte einbringen – das ist mir wichtig, denn juwi liegt mir weiterhin sehr am Herzen.


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