12.09.2018 / Wind, Unternehmen, Presse

MVV, juwi und Windwärts bündeln ihr Know-how und bieten Lösungen für die Zeit nach der EEG-Förderung

Unternehmen präsentieren sich auf der WindEnergy Hamburg erstmals gemeinsam

Halle A1 / Stand 225: juwi, windwärts und MVV Energie präsentieren sich erstmals gemeinsam auf der Leitmesse der Windindustrie, der Hamburg WindEnergy.

Windparkbetreiber der ersten Stunde stehen aktuell vor wichtigen Weichenstellungen. Denn zum Jahresende 2020 endet erstmalig der EEG-Vergütungsanspruch von Windrädern, die bis einschließlich 2000 installiert wurden. Was kommt danach? Die Projektentwickler juwi und Windwärts haben gemeinsam mit ihrem Mutterkonzern, dem Mannheimer Energieunternehmen MVV, maßgeschneiderte Konzepte für Standorte erarbeitet, die Windparks auch ohne EEG-Förderung wirtschaftlich machen.

Die drei Unternehmen bieten Windpark-Eigentümern als kompetenter und erfahrener Partner für jeden Bestandspark das passende Konzept: vom Verkauf oder Rückbau der Anlagen, über ein Repowering bis hin zum wirtschaftlichen Weiterbetrieb. „Welche Option die beste für den jeweiligen Standort ist, prüfen wir gemeinsam mit dem Anlagenbetreiber“, sagt Björn Wenzlaff, Geschäftsführer des Projektentwicklers Windwärts aus Hannover.

Für Anlagenbetreiber, die ihren Standort modernisieren, repowern und weiterbetreiben wollen, sind juwi und Windwärts mit all ihrer Erfahrung aus mehr als 100 ertragsgesteigerten Standorten der richtige Partner. „Wir erstellen ein individuelles Konzept für die Weiternutzung des Standorts und den Betrieb mit moderneren und leistungsstärkeren Anlagen“, sagt Carsten Hoch, Projektleiter Repowering beim Windparkplaner juwi. Für den Betreiber heißt das: Mehr Stromertrag und damit mehr Wertschöpfung. „Wir unterstützen auch im Falle des Rückbaus. Dann übernehmen wir die komplette kaufmännische und technische Abwicklung aller notwendigen Rückbaumaßnahmen sowie die Verwertung der abgebauten Anlagen.“

Im Fall des Weiterbetriebs des alten Windparks nach Ablauf der EEG-Vergütung bietet MVV mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Direktvermarktung attraktive Anschlusslösungen. „Auf Grundlage einer umfassenden Erstprüfung der Windenergieanlagen durch juwi oder Windwärts entwickeln wir mit dem Anlagenbetreiber ein passendes Konzept zur Vermarktung des in den Anlagen erzeugten Stroms – ohne EEG-Förderung“, erläutert Stefan Sewckow, Geschäftsführer der MVV Trading. Die Stromvermarktung erfolgt dabei entweder indiziert am Börsenpreis oder über einen Garantiepreis, ergänzt durch eine Beteiligung an Mehrerlösen. Und bei Bedarf kann sie in einer Kombinationslösung mit der Wartung zum Fixpreis umgesetzt werden. Sewckow: „Als erfahrener und kompetenter Direktvermarkter im Bereich erneuerbarer Energien können wir zudem die bestehenden Verträge unserer Kunden optimieren und so zusätzliche Kosten reduzieren.“

Anlagenbetreiber finden die Unternehmen an ihrem Gemeinschaftsstand in Halle A1, Stand 225.


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