17.06.2015 / Solar, Presse

juwi baut in Süd-Indien 39 MW großes Solarkraftwerk und durchbricht damit in Asien die 400 Megawatt-Schallmauer

juwi durchbricht in Asien die 400 Megawatt-Schallmauer

Blauer Himmel, wenig Wolken. Dafür Sonne satt fast das ganze Jahr. Die Nähe zum Äquator macht den Süden Indiens zu einem idealen Standort für große Sonnenkraftwerke. Das hat die Wörrstädter juwi-Gruppe schon vor Jahren erkannt und seit 2011 in Indien mehrere PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 146 Megawatt (MW) projektiert, gebaut und in Betrieb genommen. In Asien insgesamt sind es mittlerweile stattliche 400 MW. In diesen Tagen beginnt das Tochterunternehmen juwi India Renewable Energies Pvt. Ltd. mit dem Bau eines weiteren Solarparks. Im Bundesstat Tamil Nadu entsteht eine 39 MW-Freiflächen-Photovoltaikanlage. Der Anschluss an das Stromnetz soll noch in diesem Jahr erfolgen.


„Die Photovoltaik ist weltweit auf Wachstumskurs. Dies gilt insbesondere für Asien und somit auch für Indien“, sagt Amiram Roth-Deblon, juwi-Regionaldirektor für Asien-Pazifik. Bis 2022 will Indien stolze 100 Gigawatt solare Kraftwerksleistung installieren. Mit seiner bereits 2010 gegründeten Niederlassung im indischen High-Tech-Mekka Bangalore ist juwi auch auf dem Subkontinent bestens aufgestellt. „Neben unserer eindrucksvollen Erfolgsbilanz verfügen wir auch über eine gut gefüllte Projekt-Pipeline für die kommenden Jahre“, so Roth-Deblon.


Auf einer Fläche von rund 250.000 Quadratmetern in der Nähe des Ortes Samudram werden leistungsstarke, polykristalline Solarmodule auf feststehende Gestelle montiert. „Durch die Qualität der verwendeten Module und die starke Sonneneinstrahlung an diesem Standort erwarten wir eine jährliche Stromproduktion von fast 64 Millionen Kilowattstunden“, sagt Rajesh Bhat, Managing Director von juwi India. „Sauberer Strom, der auch in puncto Kosten längst mit schmutziger Elektrizität aus Kohle oder anderen fossilen Brennstoffen mithalten kann.“


Wirtschaftliche Sicherheit für den künftigen Betreiber des Solarparks bietet ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA), in dem sich ein staatlicher Energieversorger verpflichtet, über 25 Jahre den produzierten Strom abzunehmen.
Für den Bau des Sonnenkraftwerks wurde bewusst ein Areal ausgewählt, das aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht für eine landwirtschaftliche Nutzung in Frage kommt. Für ein Land wie Indien mit rasant wachsender Bevölkerung und dem damit verbundenen Anstieg von Treibhausgasen ebenfalls wichtig: Jahr für Jahr vermeidet der neue Solarpark den Ausstoß von mehr als 16.400 Tonnen Kohlendioxid (CO2).


Zusammen mit dem neuen Kraftwerk hat die juwi-Gruppe in Asien bereits über 60 Solarkraftwerke mit einer Gesamtleitung von rund 400 Megawatt realisiert. Die Projekte verteilen sich auf die Länder Indien, Japan, Malaysia, Taiwan, Thailand und die Philippinen.


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Felix Wächter, Pressesprecher der juwi-Gruppe

Felix Wächter
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+49 6732 96 57 1244 Call now waechter@juwi.de


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