07.07.2016 / Wind, Solar, Betriebsführung, Presse

juwi steuert Wind- und Solarparks mit neuer Leitwarte

juwi-Leitwarte
Das Herzstück der neuen Leitwarte: Die Videowall versorgt Mitarbeiter mit aktuellen Daten aus den betreuten Anlagen.

Die Leitwarte der juwi-Gruppe ist für die kommenden Herausforderungen der Energiewende bestens gerüstet. Nach mehrmonatigen Umbauarbeiten und intensiven Testläufen hat die Zentrale zur 24/7-Daten-Fernüberwachung neue Räumlichkeiten mit verbesserter Infrastruktur bezogen. Zudem wurde die gesamte Systemarchitektur und Anlagensteuerung neu aufgesetzt. Sie entspricht den geforderten IT-Sicherheitsstandards für kritische Infrastrukturen. Mit der neuen Leitwarte hat das Unternehmen den Grundstein gelegt, um die Überwachungstiefe seiner Anlagen weiter zu steigern und die Fehleranalyse der übermittelten Anlagendaten weiter zu optimieren.

Das Herzstück der neuen Leitwarte ist die zentrale, mit allen Arbeitsplätzen vernetzte Videowall. Sechs Großbildschirme ermöglichen den direkten Blick auf alle relevanten Anlagendaten. „Die Großleinwand kann Informationen von über dreißig Bildquellen wiedergeben und von allen Arbeitsplätzen angesteuert werden. Dadurch haben wir stets alle Informationen zum jeweiligen Anlagenstatus vor Augen, können schneller Einfluss auf die Performance der von uns betreuten Kraftwerke nehmen und auftretende Fehler frühzeitig beheben“, erläutert Dr. Thomas Weiß, Leiter des Plant Monitorings bei der juwi-Tochter Operations & Maintenance GmbH (kurz: O&M). Neun seiner Mitarbeiter sorgen im Schichtbetrieb – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr – für die lückenlose Überwachung von über 850 Wind- und Solarenergie-Anlagen. Rund 1.800 Megawatt betreut die juwi-Tochter. Das entspricht der Leistung von zwei konventionellen Großkraftwerken. Das neue System hat aber noch deutliche Reserven – für eigene und Fremdanlagen.
Hersteller- und technologieübergreifende Echtzeitdatenanbindung.

Der sichere Fluss von Echtzeitdaten ist die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Betriebsführung regenerativer Kraftwerke.  Die juwi O&M setzt hierbei auf das PI System aus dem Hause OSIsoft. Es optimiert bestehende Fernüberwachungssysteme, indem es der Leitwarte technologieübergreifend die Anlagendaten in Echtzeit zur Verfügung stellt und weiterverarbeitet. „Dank dieses Systems konnten wir die Verfügbarkeit der von uns betreuten Anlagen beträchtlich steigern“, sagt Klaus Krüder, Geschäftsführer der juwi Operations & Maintenance GmbH.
Für die nötige Sicherheit beim Datenaustausch sorgen ein eigener Serverräum, redundante Systeme, eine effiziente Firewall und die Zugangskontrolle zur Leitwarte. Seit Inkrafttreten des  IT-Sicherheitsgesetz im Juli 2015 sind Betreiber so genannter kritischer Infrastrukturanlagen verpflichtet diese Sicherheitsstandards zu erfüllen.


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Felix Wächter, Pressesprecher der juwi-Gruppe

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